(Rezension – Werbung) Blutzeuge – Tess Gerritsen


Gebundene Ausgabe: € 19,99
Ebook: € 15,99
Hörbuch: € 213,95
Audiobook: € 19,99
Seiten: 416
Verlag: Limes Verlag
Erschienen am: 20.11.2017



Danke an den Verlag für das Rezensionsexemplar!!!



Worum gehts?


Ein neuer Fall für Rizzoli und Isles. Eines meiner Lieblings-Ermittlerduos. Diesmal geben die Opfer Rätsel auf. Einerseits eine Frau, die ihre eigenen Augäpfel in den Handflächen hält und kurze Zeit später ein junger Mann, dem Pfeile aus dem Brustkorb jagen. Jedoch wurden sowohl die Augäpfel als auch die Pfeile erst post mortem plaziert. Die wahre Todesursache gibt Rätsel auf. Auch besteht keine offensichtliche Verbindung zwischen den Opfern. Wie tief muss Detective Jane Rizzoli diesmal graben um den Mörder zu enttarnen?




Wie erging es mir mit dem Buch?


Ich muss zugeben, dass ich bei den Büchern von Gerritsen nicht sonderlich auf die Cover achte. Hier ist es einfach nur der Autorenname, der mich dazu bringt es zu lesen, weil sie neben Karin Slaughter eine der Besten für mich ist. Wenn wir uns dennoch das Cover ansehen, dann passt es doch relativ gut zur Grundlage der Geschichte. Was ich damit meine? Lesen, dann werdet ihr verstehen!

Eine gefühlte Ewigkeit ist der letzte Fall her und ich muss sagen, dass ich dennoch gleich wieder gut in die Welt von Rizzoli und Isles gefunden habe. Als wäre man nie weg gewesen. Viele Jahre schon kämpfen sie Seite an Seite gegen das Böse und so auch diesmal.

Der erste Mord, der passiert, ist von recht grausamer Natur, erschüttert aber einen alten Thriller-Hasen wie mich nicht mehr so wirklich. Gegenüber manchen Dingen wird man vielleicht abgebrüht und so hatte ich irgendwie diesmal Angst, dass es mich nicht mehr faszinieren, nicht mehr abholen konnte. Dass ich einfach schon zuviel in diesem Genre gelesen hab, als dass mich eine Reihe in Band 12 noch abholen oder gar überraschen könnte!

Und dann startet die Geschichte mit ihr! Der geheimnisvollen dritten Person, die wir nach und nach kennenlernen. Doch welche Rolle spielt sie? Ist sie selbst vielleicht die Mörderin? Hat sie eine Verbindung zum Mörder/zur Mörderin? Oder steckt vielleicht sogar etwas ganz anderes dahinter? Gut oder Böse, diese Frage bleibt mir während des ganzen Buches immer wieder im Kopf. Denn kaum hatte mich Gerritsen davon überzeugt, dass man sie zu den Guten zählen kann, werden im nächsten Atemzug bereits wieder Zweifel gestreut. Aber macht nicht das genau einen guten Thriller aus? Geheimnisse, Zweifel und dieses Misstrauen, welches tief in einem verankert ist, weil man einfach nicht weiß, auf wessen Kappe die Morde gehen?

Außerdem fand ich es spannend zu lesen, wie sie die Geschichten aus der Vergangenheit über dieses verschwundene Mädchen mit den Morden der Gegenwart zu verknüpfen versuchte und mich mit der Auflösung überraschen konnte. Denn fast bis zum Ende war mir die Verbindung nicht komplett klar.

Und dann ist da noch die Sache mit der Liebe und der Familie. Über Jahre hat Tess Gerritsen ihren Protas Leben eingehaucht, sie durch Höhen und Tiefen geschickt und auch diesmal soll es nicht anders sein. Wen es genau trifft, möchte ich an dieser Stelle nicht verraten. Lasst euch überraschen, wem die Autorin diesmal das Leben „schwer“ macht.


Nur soviel:

Aber im Leben ist nichts vollkommen, ganz bestimmt nicht die Liebe.



Mein Fazit:


Auch diesmal konnte mich Tess Gerritsen mit viel Spannung und einer überraschenden Lösung wieder für sich gewinnen. Vorallem die zwischenmenschlichen Beziehungen und die zusätzliche Sichtweise eines Protas geben dem ganzen einen neuen und faszinierenden Touch. Als Thrillerleserin wurde ich auch hier wieder dazu animiert, die Puzzleteile zusammenzusetzen und fast wäre es mir auch gelungen! Aber eben nur fast! Und das macht es so toll, dass man nach Jahren von Geschichten noch überraschen kann!

Bewertung:


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