(Rezension – Werbung) All of us are Dead 02

Taschenbuch: € 16,50 (AT), € 16,– (D)
Erstveröffentlichung: 21.10.2025
Seiten: 296
Autor/in: Joo Dong-geun
Verlag: Panini Verlags GmbH

“WENN ICH MICH VERWANDLE, FRESS ICH DICH ALS ERSTE.”
Die Epidemie breitet sich an der gesamten Hyosan-Oberschule aus. Überall sind Zombies und es scheint keinen Ausweg zu geben. Die einzige Alternative ist, sich irgendwo zu verbarrikadieren und irgendwie zu überleben.
DAS BLUT FLIESST ÜBERALL!
(Quelle: Panini Verlags GmbH)

Gestern “Resident Evil” im Kino geguckt und dann gleich Band 2 von “All of Us Are Dead” nachgeschoben. Die Geschichte hat mir diesmal wieder richtig gut gefallen! Es bleibt spannend und die bedrückende Atmosphäre der Zombie-Apokalypse bleibt weiter präsent. Gerade dieses Gefühl, dass hinter jeder Ecke und jedem Vorhang der Tod lauern könnte, lässt mich beim Lesen immer wieder mitfiebern.
Besonders gut sieht man auch, wie die verschiedenen Charaktere mit der Situation umgehen. Jeder versucht auf seine eigene Art und Weise, mit der Angst und dem Chaos klarzukommen. Dadurch tun sich teilweise menschliche Abgründe auf und es entstehen spannende und emotionale Momente. Außerdem wird es zunehmend dramatischer, weil in der Schule allen nach und nach bewusst wird, dass sich der Virus weiter und weiter ausbreitet und die Chance auf baldige Hilfe ziemlich gering ist. Wie würdet ihr in solch einer scheinbar ausweglosen Situation reagieren?
Ich finde, es wird eine perfekte Kombination aus dem Horror einer Zombie-Story gepaart mit Beziehungen und Konflikten zwischen den Figuren geschaffen, so dass man sich nicht mit einer stupiden Zombie-Apokalypse zufrieden geben muss. Einzig der Zeichenstil wirkt für mich immer noch etwas eigen, aber irgendwie auch passend. Man muss sich halt daran gewöhnen. Auf jeden Fall bin ich auf die weitere Entwicklung gespannt und ich hoffe, dass das vorhandene Potential ausgenutzt wird.




