(Rezension – Werbung) Ghostly Things 1 – Ushio Shirotori


Taschenbuch: € 7,20
Erstveröffentlichung: 23.03.2021
Seiten: 192
Autor/in: Ushio Shirotori
Story: Kapitel 1-5
Verlag: Carlsen Manga

Da ihr Vater in Übersee arbeitet und ihre Mutter schon lange vermisst wird, muss die Schülerin Yachiho Takahara ganz allein ins neue Haus am Rande der Stadt ziehen. Schnell wird ihr klar – mit dem Haus stimmt was nicht. Seltsame Geräusche durchziehen alle Räume und immer wieder passieren gruselige Dinge. Aber davon lässt sich die toughe Yachiho nicht einschüchtern! Sie ist fest entschlossen, hinter das Geheimnis des Hauses und ihrer Familie zu kommen… Eines Tages entdeckt die Schülerin einen kleinen Durchgang, der zu einer versteckten unteren Etage führt. Dort tummeln sich Geister aller Art und Größe. Schnell wird Yachiho klar, dass sie hier nur bleiben kann, wenn sie sich mit ihren Geister-Mitbewohnern arrangiert! Wird sie mit den Gespenstern klarkommen oder proben die Ghostly Things den Aufstand?
(Quelle: Carlsen Manga)

Eigentlich sind ja Geister und Yo-Kais total meins, daher hat mich dieser Manga schon damals in der Vorschau angesprochen. Das farbenfrohe Cover noch dazu, machte es für mich zum Must-Have. Es ist wirklich eines der schönsten Cover, die mein Regal zieren! Doch konnte der Inhalt dieses Mangas meine Erwartungen erfüllen?

Leider muss ich an dieser Stelle sagen, dass dem nicht so war. Grundsätzlich fand ich die Idee wirklich gut. Die Protagonistin Yachiho hatte auch von Anfang an eine sympathische Ausstrahlung. Auch die Zeichnungen der Naturgeister waren wirklich gut und auch die Vielfalt der Geister, die auftauchten, war toll. Jedoch war es oft so, dass ich mit dem Lesen und dem Vorankommen der Handlung eher zwiegespalten war. Es war für mich nicht flüssig geschrieben bzw. gezeichnet, es fehlte für mich irgendwie die Harmonie und auch die Spannung. Bei einem Mystery-Manga erwarte ich mir ehrlich gesagt viel mehr. Es muss mich faszinieren und mir Fragen an den Kopf werfen, die mich beschäftigen. Dies war hier absolut nicht der Fall.

Das Grundkonzept war da, aber für mich wurde das Potential nicht ausgeschöpft. Es wäre viel mehr gegangen. Der Spannungsbogen fehlte für mich aber komplett. Auch wenn ich die Yachiho mochte, muss doch für mich das Gesamtkonzept stimmen und dem war einfach nicht so. Ob ich die Reihe weiterverfolgen werde, kann ich absolut nicht sagen. Vielleicht werde ich zuerst mal sehen, was meine Kollegen und Kolleginnen so zum zweiten Band sagen und der Reihe dann vielleicht noch eine Chance geben.

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