(Rezension – Werbung) Sweet Home 1 von Carnby Kim und Youngchan Hwang

Taschenbuch: € 16,50 (AT), € 16,– (D)
Erstveröffentlichung: 24.03.2026
Seiten: 336
Autor/in: Carnby Kim
Illustrator: Youngchan Hwang
Story: Prolog, Kapitel 1-10
Verlag: Carlsen Manga

Der Eigenbrötler und Vollwaise Hyeonsu Cha zieht nach dem Tod seiner Eltern, die ihm obendrein nicht viel hinterlassen haben, in ein kleines Apartment in einem Hochhaus. Nach Mobbingerfahrungen in der Schule hat Hyeonsu nun außer dem Internet, das seine ganze Welt darstellt, nicht viel, wofür es sich zu leben lohnt. Daher beschließt er kurz nach seinem Einzug, sich das Leben zu nehmen, und sucht sich einen dafür passenden Tag aus. Doch Hyeonsu wird beim Pläneschmieden jäh gestört: Auf einmal breitet sich eine furchtbare Pandemie aus, die Menschen in Monster verwandelt, und sein Wohnhaus wird zur tödlichen Falle. Eingesperrt mit anderen Überlebenden kämpft Hyeonsu nicht nur gegen die äußeren Gefahren, sondern auch gegen seine inneren Dämonen – und entdeckt dabei einen unbändigen Überlebenswillen. Doch wie lange kann man seine Menschlichkeit bewahren, wenn jede Entscheidung Leben kostet?
(Quelle: Carlsen Manga)

Wir haben bereits die erste Staffel von “Sweet Home” geguckt und ich muss sagen, dass ich sie eigentlich nur wegen des damals aufkeimenden Hypes geschaut habe. Aber die Serie ist hier nicht Thema sondern der dazupassende Manga.
“Sweet Home” ist ein düsterer Horror-Manga, der sich mit Einsamkeit, Angst und dem Überleben in einer apokalyptischen, von Monstern belagerten Welt beschäftigt. Die Stimmung ist bereits ab dem ersten Kapitel bedrückend (auch ohne dass Monster vorkommen). Cha Hyun-soo ist 18 Jahre alt und alles andere als ein einfacher Mensch. Nach einem schweren Schicksalsschlag muss er sein Elternhaus verlassen und in ein kleines Apartment ziehen. Eigentlich möchte er sich nur verkriechen und in seine eigene Welt im Internet untertauchen, doch dann kommt alles ganz anders. Mensch verwandeln sich in blutrünstige Monster und es beginnt für ihn und die restlichen Bewohner des Hauses ein Wettlauf um Leben und Tod.
Ich finde den Zeichenstil für diese Art von Geschichte toll. Bei “All of us are dead” ist es fast derselbe Stil und dort passt er für mich auch sehr gut, auch wenn er vielleicht für den ein oder anderen gewöhnungsbedürftig ist. Die Stimmung wirkt gleich von Beginn an sehr bedrücken und die Monster sind – wenn man sich reinversetzt in die Geschichte – echt unheimlich. Gleichzeitig ist Hyun-soo kein typischer strahlender Held, den jeder liebt. Er ist sehr in sich gekehrt, möchte eigentlich nur seine Ruhe haben und dennoch steckt mir in ihm als er wahrscheinlich selber weiß. Auf jeden Fall bin ich auf seine Entwicklung schon sehr gespannt! Auch der Rest der Charaktere wirkt spannend und ich freu mich schon, sie alle näher kennenzulernen!
Band 1 ist auf jeden Fall ein spannender Einstieg in eine Geschichte, die Horror mit ernsteren Themen wie Einsamkeit und Verzweiflung paart. Besonders die Atmosphäre und die Monster machen den Manga toll. Fans von Horror und düsteren Survival-Geschichten kommen bestimmt auf ihre Kosten!




