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(Rezension – Werbung) Beth is dead von Katie Bernet

Buch: € 17,50 (AT), € 17,– (D)
Ebook: € 4,99
Erscheinungsdatum: 16.04.2026
Seiten: 448
Autorin: Katie Bernet
Verlag: dtv

Ihre Schwestern schrecken vor nichts zurück, um Beths Mörder zu finden – bis sie beginnen, sich gegenseitig zu verdächtigen …

Als Beth March tot aufgefunden wird, ist für die Polizei sofort klar: Es war Mord. Schnell geraten ihre Schwestern unter Verdacht: Jo ist eine aufstrebende Autorin mit vielen Followern. Hat sie ihre Schwester für eine reißerische Geschichte umgebracht? Amy möchte unbedingt in Europa Kunst studieren, aber sie braucht Geld von ihrer Tante – Geld, das für Beth bestimmt war. Und Meg würde nicht im Traum daran denken, ihre Schwester zu verletzen, aber ihr Freund könnte es getan haben, und ihn würde sie um jeden Preis schützen.

Und der Kreis der Verdächtigen ist noch größer, denn vor Monaten wurden die Schwestern unfreiwillig ins Rampenlicht gezerrt, als ihr Vater einen umstrittenen Bestseller über seine Töchter veröffentlichte.

Doch die Wahrheit wird ans Licht kommen – und mit ihr viele dunkle Geheimnisse.
(Quelle: dtv)

Lange Zeit konnte ich Bücher dieser Richtung nicht lesen, weil es einfach schwer für Geschichten war, mich zu fangen. Aber seit ich Colin Hadlers Bücher lese, hab ich wieder Geschmack daran gefunden, mich auf Mörder-Jagd zu begeben und ich lass mich wieder mehr auf die Geschichten ein. So auch hier…

Beth March wird nach einer Silvesterparty tot aufgefunden. Schnell ist klar, es war Mord. Doch wer ist der/die Täter/in? Seit ihr Vater einen sehr umstrittenen Roman über das Leben von Beth und ihren drei Schwestern geschrieben hat, hat sich deren Leben verändert. Auch Beth selbst hat sich verändert. Ob zum Positiven oder zum Negativen liegt im Auge des Betrachters.

Ich muss sagen, ich fand es interessant das Leben der vier Schwestern zu entdecken. Zu sehen, wie verschieden sie sind und wie ähnlich sie sich doch in gewissen Dingen sind. Erzählt wird die Geschichte auf zwei Zeitebenen. Einerseits in der Gegenwart, wo die Ermittlungen laufen und wir uns als Leser zerdenken und die wildesten Theorien aufstellen, andererseits in der Vergangenheit, wo auch Beth selbst noch zu Wort kommt und langsam den Weg der Story mit uns beschreitet.

Es ist der Autorin wirklich toll gelungen, die Spannung und Emotionen in beiden Zeitsträngen aufzubauen bzw. einfließen zu lassen. Katie Bernets Schreibstil mochte ich durchwegs gern. Die Geschichte stockte nie, war nie langatmig und komplett authentisch. Beth ist ein wirklich toller Charakter und als ich das Kapitel gelesen habe, in dem man ihren Tod aus ihrer Sicht liest, hat es mir wirklich das Herz gebrochen. Drama pur und einfach phänomenal. Mir sind wirklich die Tränen gekommen….

Alles in allem fand ich die Story von Anfang bis Ende wirklich gelungen. Man wird teilweise überrascht und nach und nach auf die Spur des Täters geführt. Ich kann es nur empfehlen, auch wenn für mich weniger der Fokus auf dem Mord ansich lag sondern irgendwie mehr auf die Entwicklung und Zeichnung der Charaktere, die wesentlich zur Geschichte beiträgt. Den ein oder anderen stört es wahrscheinlich, ich fand es toll für diese Geschichte…

 

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