(Rezension – Werbung) Empyre 5 von Al Ewing, Dan Slott


Comic: € 5,99
Erstveröffentlichung: 02.02.2021
Seiten: 60
Autor: Al Ewing, Dan Slott
Zeichner: Sean Izaakse, Valerio Schiti
Storys: Empyre Aftermath: Avengers, Empyre Fallout: Fantastic Four
Verlag: Panini Comics

Der einschneidende Epilog.
Ende und Anfang in einem! Nach der entscheidenden Schlacht um die Galaxie betreten im Epilog zu Empyre mehrere Alien-Imperien des Marvel-Universums unter den wachsamen Blicken der Avengers und der Fantastic Four eine ungewisse neue Ära. Während zudem neue Allianzen und Familien entstehen, erheben sich zugleich neue Gegner und Bedrohungen für den Kosmos.
(Quelle: Panini Comics)

Mit der fünften Ausgabe zum Marvel-Event EMPYRE haben wir auch gleichzeitig den letzten Teil dieses Spektakels. Der Krieg war ja bereits im vierten Teil geschlagen und somit blieb eigentlich nicht mehr viel Raum für Spekulationen was den Inhalt dieses Teiles betrifft. Es konnte sich nur mehr um die Nachwehen und den Aufbau neuer Konflikte und Handlungsstränge handeln. Genau so kam es nun auch.

Der letzte Teil bildet hier den Epilog und es geht darin um besagte Abschlüsse, Neuanfänge und künftige Bedrohungen. Das Finale in Teil vier fand ich extrem schnell und sogar überhastet und hatte dies sehr kritisiert. Für den Epilog wiederum nimmt man sich sehr viel Zeit. Es handelt sich hier genau gesagt um 60 Seiten welche man dafür nutzte. Man hätte dies sicher auch leicht auf weniger Seiten hinbekommen, da vieles nicht wirklich relevant war und man dies auch gut hätte weglassen können, aber man hatte sonst auch nicht viel mehr zu Erzählen und somit konnte man dies ruhig ausdehnen, ohne das man an anderen Ecken hätte einsparen müssen. Außerdem hatte ich hier noch nicht das Gefühl, dass es mir zu langatmig wurde. Es war vielleicht knapp an der Grenze, aber den Umfang hat man noch gut erwischt. Auch die Zeichnungen fand ich nicht überladen. Sie waren für einen MARVEL-Comic gewohnt bunt, aber nicht übertrieben.

Das war also das große Event EMPYRE. Es wurde uns viel geboten. Teilweise zu viel, da man die Geschichte auf andere Serien ausweitete und diese für die komplette Handlung nicht unrelevant gewesen sind, an anderer Stelle kam einiges dann doch auch wieder zu kurz. Der Krieg selbst war für mich etwas chaotisch und hätte ruhig mehr Kontext in dieser 5-teiligen Heftserie vertragen. Aber im großen und ganzen bin ich mit diesem Event zufrieden gewesen. Gerade an Teil 4 hatte ich ein wenig zu nagen. Der Rest war dafür aber recht gut. Auch der Abschluss hat in dieser Art und Weise gut für mich funktioniert und über weite Strecken meinen Geschmack getroffen.

 

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