(Rezension – Werbung) Blue Exorcist 08 – Kazue Kato

Taschenbuch: € 6,50
Erstveröffentlichung: 13.06.2013
Seiten: 200
Autor/in: Kazue Kato
Story: Kapitel 28-32
Verlag: KAZÉ Manga

Durch den Verräter Saburota Toddo wiedererweckt, droht der „Unreine König“ die Stadt Kyoto zu verschlingen. Die Exorzisten aus Tokyo und die Mönche des Myoda-Tempels kämpfen verzweifelt, um den Dämonen aufzuhaltenn. Rin und Ryuji stehen Auge in Auge der geballten Macht des unreinen Königs gegenüber, während Yukio es im Alleingang mit Todo aufnimmt und feststellen muss, seinem vielleicht schlimmsten Feind begegnet zu sein.

Eine Zeitlang habe ich eigentlich gedacht, dass Rin in seinem Glauben an sich selbst sehr schwer zu erschüttern ist. Klar hat ihn die Reaktion seiner Freunde auf die Tatsache, dass er des Teufels Sohn ist, schwer enttäuscht. Wen hätte das nicht enttäuscht? Auch wenn es vorauszusehen war, weil Menschen zwar oft genug sagen, dass sie die Wahrheit wollen, aber im Endeffekt es doch lieber nicht hören wollen. Aber gott sei dank scheint es langsam wieder bergauf zu gehen. Mich hat ehrlich überrascht, dass es Kamiki war, die sich als erste an Rins Seite gestellt hat. Nach und nach wird sie zu einem Charakter, der zwar viele Eigenheiten hat, aber mir unheimlich gut gefällt.

Der Kampf gegen den „unreinen König“ scheint aussichtslos. Rin und Ryuji kämpfen Seite an Seite gegen ihn um die Menschen zu retten und einmal mehr wird mir da bewusst, welche tolle Kombination bzw. welch tolles Team die Beiden abgeben. Trotz ihrer Zankereien und so weiter harmonieren sie, wenn es notwendig ist. Sie sind beide unheimlich stark und faszinierend. Ich bin davon überzeugt, dass sie einander viel bringen können.

Dieser Band war sehr spannend, weil man Seite um Seite hoffte, dass das Gute endlich einen Triumph erzielt und der unreine König besiegt werden würde. Immer wieder eröffnen sich neue Kämpfe, neue Bösewichte und Menschen, die wir lieb gewonnen haben, schweben in Gefahr. Ein dramatischer Band mit unvorhersehbaren Ende. Spannung wird hier ganz groß geschrieben und es kommt einfach keine Langeweile auf . Im Gegenteil. Es ist einer der Bände, die ich bisher am Schnellsten durch hatte. Manchmal ist es etwas komplex, sich durch die vielen verschiedenen und doch irgendwie ähnlichen japanischen Namen zu lesen, aber nach und nach hab ich den Bogen raus.  Vorallem finde ich den Zeichenstil sehr gut, da zwar optisch vielleicht manche Personen gleich aussehen, aber sich dann doch durch verschiedenste Details gut unterscheiden lassen. „Blue Exorcist“ ist – finde ich – anspruchsvoller als andere Mangas und das ist für mich ein großer Pluspunkt. Auf jeden Fall eine Empfehlung meinerseits!

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