(Rezension – Werbung) Furcht – Horrorgeschichten aus dem modernen Japan 04

Taschenbuch: € 9,30 (A), € 8,99 (D)
Erstveröffentlichung: 18.11.2025
Seiten: 196
Autor/in: Juoku Kawakami
Verlag: Panini Verlags GmbH

Der Horror versteckt sich nicht – wir laden ihn ein. Er flüstert aus Tonspuren, verbirgt sich in vermeintlicher Fürsorge und zeigt sich in Augen, in denen die Hoffnung allmählich erlischt. Zwischen Streams, Chats und kindlichem Spiel dringt er in unsere Routinen, als hätte er längst dort gewohnt. Je stärker wir uns nach Kontrolle über unser Leben sehnen, desto schneller entgleitet sie uns: Die KI wird zum einzigen Gesprächspartner, der Märchenprinz entpuppt sich als Albtraum und selbst Kinder werden zu Einfallstoren des Grauens. Der Horror kennt kein Gut und Böse … … keine Schuld und Unschuld.
(Quelle: Panini)

Okay, langsam glaube ich, dass manche Geschichten einfach nicht für mich gemacht sind. Wenn wir hier z.b. die Geschichte “Der KI-Chat” hernehmen, muss ich sagen, die war wirklich gruselig, spannend und tragisch. Aber nehmen wir “Der Tracker” her, fehlt mir da ganz und gar das Verständnis. Ich hab sie sogar zweimal gelesen. Aber dennoch muss ich sagen, dass Band 4 der “Furcht”-Reihe viel besser ist als der Vorgänger. Diesmal hab ich zumindest “fast” alle Geschichten verstanden. Das ist schonmal ein Vorteil, den der Vorband leider nicht hatte.
Ansonsten muss ich sagen, dass es ein solider Band war, mit guten Geschichten. Geschichten, die Potential hätte, dass man mehr daraus macht und Geschichten, die für mich viel wollten und aber nicht erreicht haben. Band 5 liegt bereits auf meinem Nachtkästchen und wird sicher gleich dieses Wochenende gelesen.




