(Rezension – Werbung) Hotel Inhumans 01 von Ao Tajima

Taschenbuch: € 10,30 (A), € 10,– (D)
Ebook: € 5,99 (A), € 5,99 (D)
Erstveröffentlichung: 24.03.2026
Seiten: 208
Autor/in: Ao Tajima
Story: Request 1-5
Verlag: Carlsen Manga

Das tödlichste Hotel-Drama beginnt – bist du bereit einzuchecken?
Mitten in der Großstadt liegt ein Hotel, das anders ist als alle anderen: Das Hotel Inhumans. Hier nächtigen keine gewöhnlichen Gäste, sondern Profikiller – immer auf der Suche nach dem perfekten Unterschlupf und diskreten Service. Die Concierges Ikuro und Sara stehen Tag für Tag an der Schwelle zwischen Leben und Tod. Mit einem Lächeln auf den Lippen erfüllen sie selbst die gefährlichsten Wünsche ihrer tödlichen Klientel – denn im Hotel Inhumans ist der Tod immer nur einen Flur entfernt.
Willkommen an einem Ort, an dem jeder Gast ein dunkles Geheimnis mitbringt und nichts so ist, wie es scheint.
(Quelle: Carlsen Manga)

Schon allein der Klappentext hat mich beim Lesen an das Continental aus “John Wick” erinnert. Jedoch wartet in dieser Geschichte kein Congierge Charon hinter dem Empfangstresen auf uns sondern Ikuro und Sara. Zwei unheimlich spannende Charaktere, weil sie sehr unterschiedlich sind. Während Sara eher nach außen hin ruhiger und gefasster wirkt, ist Ikuro komplett emotional und lebendig, wenn man ihn allein mit Sara erlebt. Eine tolle Mischung, die allein mit ihrer Dynamik auf ganzer Linie überzeugt.
Besonders toll finde ich, dass der Manga mehr mit unterschwelliger Spannung arbeitet und weniger mit Grausamkeit und übermässigen Blut. Jede Geschichte ist auf seine Weise tiefsinnig und lässt uns einen Blick hinter die Fassade von Profikillern werfen. Geschichte um Geschichte. Außerdem nimmt sich der/die Mangaka die richtige Menge Zeit, um die Geschichte und die zugehörigen Charaktere mit dem richtigen atmosphärischen, teilweise düsteren Zeichenstil aufzubauen. Leser, die sofort actionreiche Horror-Szenen erwarten, könnten den Einstieg deshalb als eher ruhig empfinden. Allerdings liegt genau darin auch eine Stärke der Geschichte: Die Spannung entwickelt sich langsam, aber konstant, wodurch die Atmosphäre viel intensiver wirkt.
Für mich wars auf jeden Fall ein tolles Erlebnis und ich werde die Reihe sicher weiterlesen. Vorallem weil ich Ikuros Wesen unheimlich gerne mag! Er hat das Herz am rechten Fleck und auch wenn man denkt, man durchschaut ihn, überrascht er doch in manchen Momenten auf ganzer Linie!




