(Rezension – Werbung) Iiihh! war gestern: Rasend leckere Rezepte für Kinder und ihre semidisziplinierten Eltern von Eva Dotterweich

 

Gebundene Ausgabe: € 18,00

Seiten: 160

Verlag: Bastei Lübbe

Erschienen am: 30.09.2019

 

Die berühmten Iiihh-Szenen am Esstisch kennt jeder. Wer schafft es, da cool zu bleiben? Die gute Nachricht: Das muss keiner. Ab heute wird das Küchenchaos vehement gefeiert. Als Eltern die eigenen Bedürfnisse nicht vergessen und zusammen richtig Spaß haben – darum geht’s. Mit Aufläufen, die Gemüse in Glücklichmacher für alle verwandeln, Zirkus-Frikadelli-Rezepten oder ultimativen Notfallgerichten. Und für tiefenentspannte Eltern sorgt ein kleines Wein-Workout.
(Quelle und Rechte: Verlag)

Wer kennt diese Szenen nicht. Man gibt sich die größtmögliche Mühe dem Kind etwas wirklich leckeres und vielleicht auch noch gesundes zu zaubern und es weigert sich vehement es wenigstens zu probieren. Was hat uns das schon Nerven gekostet…. Ich kann mich auch noch gut erinnern, dass meine Mutter hauptsächlich mit meiner kleinen Schwester das selbe durchlebt hat. Jahrelang hat diese zum Frühstück das selbe Menü gegessen „Nutellasemmel mit Tee“. Aber die Hoffnung stirbt zuletzt, denn jetzt, wo sie erwachsen ist, hat sie ihr „Essenspektrum“ sehr vergrößert und kostet auch viel mehr. Also lebt auch meine Hoffnung, dass es mit meinem Neunmalklug genauso werden wird!

Eben als so eine Mutter bin ich natürlich sofort auf das Buch aufmerksam geworden! Denn man versucht doch alles, dass das Kind neue Sachen kennenlernt und als begeisterter Koch, ist es für unseren Sohn toll, selbst mitzukochen.

Hoch motiviert machen wir uns an die Hauptspeise „Frikadellen mit Ecken und Kanten“:

Schon die erste gerümpfte Nase gab es bei den Zutaten „Senf“ und „Lauch“ und dann noch der große Feind „Tomate“. Aber man soll doch die Hoffnung nicht aufgeben. Das Rezept war sehr gut geschrieben, auch für Kinder leicht verständlich und man war wirklich neugierig auf die Kombination und vorallem, ob es dem Kind auch schmecken würde.

Nach 25min im Ofen war es optisch wirklich toll und kam dem Original im Buch wirklich sehr nahe. Auch war es sehr saftig und wirkte absolut nicht trocken und das hat mich persönlich eigentlich sehr überrascht.

Dann der Geschmackstest: Uns Eltern hat es sehr gut geschmeckt unser Sohnemann hat es zwar probiert, jedoch waren für ihn die Gemüsestücke einfach zu dominant – obwohl er (wie man am Bild sieht) seine Seite sehr wenig belegt hat. Er musste jedoch zugeben, dass das Hack (Faschiertes) sehr saftig ausfiel.

 

 

Rezept zwei sah ich dann schon positiver entgegen. Mit Kuchen konnte man selten was falsch machen bei ihm! „Herr Nilssons Lieblinkskuchen“

Was uns persönlich sehr gefallen hat, war, dass man keinen Mixer oder dergleichen brauchte. Einfach alle Zutaten in eine Schüssel und mit einem Kochlöffel verrühren. So einfach, aber auch lecker? Denn auch hier gab es eine Zutat, die sogar mir etwas Naserümpfen entlockte! „Apfelessig“.

Gebacken aus dem Ofen genommen verströmte der Kuchen einen herrlichen Duft im gesamten Ofen. Grundsätzlich findet man noch eine Schoko-Minz-Sauce beim Rezept, die wir diesmal weggelassen haben, aber beim nächsten Mal bestimmt probieren werden.

Das Fazit bei diesem Rezept war einstimmig. Einfaches Rezept – super lecker und mit Suchtpotential. Unser Sohnemann hatte sich sein Stück dann noch mit eigener Schokosauce verfeinert und mit seinem selbstgemachten Kürbis dekoriert <3

Der Kuchen bekam sowohl von Eltern als auch von Kind-Seite volle Punktezahl.

 

Zusammenfassend muss ich sagen, dass das Buch neue frische Ideen beinhaltet, welche hauptsächlich uns Eltern angesprochen hat. Mal sehen, ob sich unser Sohnemann noch über das ein oder andere Rezept drüber traut, vorallem, weil er doch immer mitkocht und bereits lesen kann und somit weiß, was sich in manchen Dingen versteckt. Gemüse findet man in eigentlich jedem Rezept, manchmal offensichtlicher als in anderen, aber man muss einfach versuchen, die Kinder davon überzeugen, es wenigstens zu probieren. Ob es uns gelingen wird, wir werden sehen. Der Aufbau und die Kapitelwahl des Buches ist auf jeden Fall toll und die Rezepte sind auch für die Kids leicht verständlich und gut geschrieben.

Besonders genial fanden wir den Einstieg ins Buch mit dem Kapitel „Zuerst gibts Glück“, welches als „Entspannungsübung“ z.b. ein Rezept für „Baileys-Espressito“ enthielt. Wahrscheinlich werden wir vor dem Probieren des nächsten Rezept diese Entspannungsübung versuchen, um einen anderen Blick auf das Rezept zu bekommen! Hihi….

Empfehlen kann ich das Buch auf jeden Fall für Kinder, die gerne experimentieren und nicht schon bei anderen Gerüchen bzw. neuen Gerüchen, die Nase rümpfen oder die Gemüse als den größten Feind im Leben ansehen. Denn bei solchen wird es – denke ich – eher schwierig sie von Rezepten wie „Spargel Vite-Vite mit Knusperkruste“ oder der „Arabische Linsensuppe“ zu überzeugen….

 

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