(Rezension – Werbung) Die letzte Witwe – Karin Slaughter

Gebundene Ausgabe: € 20,00

Ebook: € 16,99

Seiten: 560

Verlag: HarperCollins

Erschienen am: 01.08.2019

 

Zwei gewaltige Explosionen sind der Beginn eines nicht enden wollenden Alptraums, in den Sara und Will gefangen scheinen. Was aussieht wie ein harmloser Autounfall, ist der Beginn einer Abwärtsspirale, denn Sara wird entführt und Will muss zusehen. Ihm sind die Hände gebunden. Doch von Liebe getrieben, setzt er alles daran, sie wiederzufinden. Nichtsahnend, dass eine NeoNazi-Gruppe dahintersteckt, die ein grausames Ziel verfolgt…..

Ich bin eigentlich ein riesiger Karin Slaughter-Fan und habe bisher einfach alles verschlungen, was sie geschrieben hat. Als sie ihre beiden Reihen rund um Sara und Will zu einem Leben zusammengefügt hat, habe ich mich unheimlich gefreut. Denn sie hatten es beide wirklich verdient, endlich wieder glücklich zu sein und gemeinsam eine neue Einheit gegen das Böse zu formen!
Doch dieses Glück droht in Slaughters neuem Buch dramatisch zu enden. Denn Sara wird vor den Augen von Will entführt und gelangt in die Fänge einer radikalen Gruppe, die über Leichen geht um die Welt auf ihre eigene Wahrheit aufmerksam zu machen!

Die Autorin spricht mit diesem Buch ein leider immer wieder sehr aktuelles und präsentes Thema an, denn immer mehr sind solche radikalen Gruppen Teil unserer Welt und versuchen mit teilweise wirklich hoher Grausamkeit die Menschheit so zu formen, wie sie es für richtig halten. So auch hier. Vorallem ein Charakter hat es faustdick hinter den Ohren und versucht mit seiner charismatischen Maske alle um den Finger zu wickeln. Immer wieder kommt man in Versuchung, ihn doch vielleicht ein wenig sympathisch zu finden, jedoch lässt er regelmäßig sein wahres Gesicht durchblicken und machte es mir somit im Endeffekt doch leicht, ihn nicht zu mögen.

Was ich leider sagen muss, ist, dass mir ein klein wenig die Spannung fehlte. Teilweise beschäftigten sich die Abschnitte viel zu sehr mit theoretischen Dingen und drohten fast ein wenig in Langatmigkeit zu verfallen. Trotzdem ist die Idee an sich wirklich toll und auch erschreckend…..

Der Lichtblick im Dunkeln ist immer wieder Will. Wie gewohnt war es speziell und blieb einfach autenthisch. Gemeinsam mit ihm hat man das Gefühl, dass noch nicht alles verloren ist und es noch Hoffnung gibt. Klar war ich einerseits im Vorteil, da ich wusste, wie es um Sara stand, aber der Ausgang blieb dennoch immer ungewiss. Man kann bei der Autorin einfach nie sicher sein, vorallem nicht seit Jeffreys Tod….. Also seid gewarnt und haltet ein Happy End nie für selbstverständlich…

….auch nicht hier….

Abschließend muss ich wirklich sagen, dass mir ein klein wenig etwas gefehlt hat um das Buch als Highlight zu bezeichnet. Ich kenne ihre Geschichten einfach rasanter und spannender und denke, dass hier ein Stück mehr Potential dagewesen wäre. Schade! Aber vielleicht zieht Karin bei der nächsten Geschichte wieder alle Register und liefert uns wieder ein spannendes Highlight. Ich bleibe ihr als Fan auf jeden Fall erhalten!

 

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