(Rezension – Werbung) Samurai8 1: The Tale of Hachimaru – Masashi Kishimoto

Taschenbuch: € 6,99/€ 7,20
Erstveröffentlichung: 12.03.2020
Seiten: 208
Autor/in: Masashi Kishimoto
Zeichner/in: Akira Okubo
Storys: Kapitel 1-4
Verlag: Carlsen Manga

Der zarte, kranke Hachimaru ist ans Krankenbett gebunden und hat nur einen großen Traum: Er will Samurai werden.
Das bricht das Herz seines Vaters, der sich hingebungsvoll um seinen bettlägerigen Sohn kümmert. So hat dieser nur ein Ziel: Er will eine Maschine konstruieren, die es seinem Sohn ermöglicht, endlich das Haus zu verlassen und die Welt zu erkunden. Und vielleicht sogar ein Samurai zu werden…
(Quelle: Carlsen Verlag)

Naruto wird ja viel gehypted im Manga und Anime-Universum. Ob der Hype darum berechtigt ist, kann ich nicht sagen – hab weder den Manga noch die Anime-Serie gesehen, jedoch sah ich in „Samurai8“ die Chance den Autor kennenzulernen.

Die Geschichte ansich hat mich wirklich interessiert. Ein kranker und zarter Junge, der an sein zu Hause gefesselt ist und dessen Vater nichts mehr möchte, als ihm mehr zu ermöglichen – die Welt im realen Leben kennenzulernen und vielleicht sogar ein Samurai zu werden. Soweit so gut. Doch leider muss ich sagen, dass schon mit dem ersten Kapitel für mich die Probleme begannen. Das ganze Konstrukt war für mich irgendwie wirr gestaltet. Zuviele seltsame und verwirrende Figuren und Begriffe, begonnen von Hachimarus treuer Begleiter gleich zu Beginn bis hin zu „Tortenpanzern“, „Wolfsamurai“ und so weiter. Nach dem ersten Kapitel rauchte mir ein wenig der Kopf und ich konnte die Zusammenhänge nicht wirklich erfassen. Auch mit den häufigen japanischen Ausdrücken war es nicht immer so einfach. Ich konnte einfach nicht vollends eintauchen und die Geschichte erleben. Auch wenn ich nach und nach mit jedem Kapitel etwas mehr die verwirrenden Knoten in meinem Denken entwirren konnte, hat mich Hachimaru dennoch nicht gepackt. Ich habe mir einfach mehr erwartet und irgendwie wirkt es für mich fast ein wenig, als hätte man in einem Band zuviel reinpacken wollen. Ich finde, es konnte sich alles zu wenig entwickeln und war für meinen Geschmack zu anstrengend. Vielleicht muss man dafür einfach sein – ich bin es absolut nicht, auch wenn es gegen Ende besser wurde.

Zusammenfassend muss man wirklich sagen, dass – bevor jemand vor hat sich diesen Manga zu kaufen – man in die Leseprobe reinschnuppern sollte. Für diesen Stil muss man einfach sein und außerdem habe ich wirklich die Befürchtung, dass es in den nächsten Bänden nicht besser wird, da es doch nach Band 5 enden soll und dadurch die Gefahr der Überladung einfach zu groß ist für mich.

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