(Rezension – Werbung) The Killer Inside von Hajime Inoryu/Shota Ito


Taschenbuch: € 7,80
Erstveröffentlichung: 03.08.2021
Seiten: 224
Autor/in: Hajime Inoryu, Shota Ito
Story: Kapitel 1-7
Verlag: Carlsen Manga

Auf den ersten Blick scheint Eiji ein ganz normaler Student zu sein, doch er hat ein Geheimnis: sein verstorbener Vater war ein berüchtigter Serienmörder, der für seine extreme Grausamkeit bekannt war.
Eines Tages wacht Eiji neben einem schönen fremden Mädchen auf, das anscheinend in ihn verliebt ist und behauptet, seine Freundin zu sein, doch eigenartigerweise kann er sich nicht an sie erinnern. Die letzten Tage scheinen wie aus seinem Gedächtnis gelöscht, und es fühlt sich an, als hätte jemand anders die Kontrolle übernommen. Zur selben Zeit findet die örtliche Polizei eine aufs Übelste verstümmelte Leiche, und für sie besteht kein Zweifel: Eijis Vater ist zurück… doch kann das wirklich sein?
(Quelle: Carlsen Manga)

Eigentlich dachte ich mir, dass ich schon zuviele Reihen lese und mich erstmal den angefangenen Reihen widme, bevor ich neue beginne, aber wie das immer so ist, klappt es nie so, wie man es sich vorstellt. Vorallem wenn es soviele positive Stimmen gibt wie hier bei “The Killer Inside”. Nein, ich lasse mich nicht beeinflussen….

Eijis Vater war ein berühmter und extrem grausamer Serienmörder und Eiji leidet immer wieder darunter. Die Menschen meiden ihn so gut es geht und sogar seine Freunde sind froh, wenn sie ein Wochenende mal ohne ihn auf die Pauke hauen können. Da tat er mir das erste Mal richtig leid. Doch auch war mir von Anfang an klar, dass auch mit Eiji etwas nicht stimmte. Immer wieder hat er Blackouts und es hat den Anschein, als hätte in dieser Zeit jemand anderes die Kontrolle über seine Gedanken und Taten übernommen. Dissoziative Identitätsstörung kam mir da sofort in den Sinn.

Zur gleichen Zeit anderswo tauchten grausam verstümmelte Frauenleichen auf, die die Handschrift von Eijis Vater trugen. Wie kann das sein? War dieser doch seit Jahren tot. Ein Nachahmer? Oder ist sein Vater vielleicht gar nicht tot? Wie es so ist, stellt man als Leser die oft wirrsten Theorien auf. Fragen über Fragen beherrschen fortan den Weitergang der Geschichte und genau das ist eines der Dinge, die mir sehr gut gefallen haben. Klar, manche Dinge sind offensichtlich und nicht überraschend, aber alles in allem hat man bei diesem ersten Band alles richtig gemacht. Eiji ist skurril, geheimnisvoll und ich kann noch nicht so richtig sagen, ob er mir sympathisch ist, aber das ist grundsätzlich nicht wichtig. Auf alle Fälle ist der Manga nichts für schwache Nerven, denn der Zeichenstil ist teilweise sehr detailgetreu und lässt punkto Grausamkeit oftmals keinen Spielraum für die Fantasie. Ist teilweise Geschmackssache, aber auf jeden Fall haben mich Eijis Störung und Verhaltensweise neugierig gemacht. Er ist auf einem guten Weg und der Spannungsbogen wandert ins Unermessliche. Ich freue mich auf den nächsten Band!!!

 

 

 

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