(Rezension – Werbung) Arte 2 von Kei Ohkubo

Taschenbuch: € 10,–
Erstveröffentlichung: 01.09.2020
Seiten: 194
Autor/in: Kei Ohkubo
Story: Kapitel
Verlag: Carlsen Manga

Veronica nimmt Arte, die darunter leidet, ihre Gefühle nicht kontrollieren zu können, mit in ein Armenviertel. Dort sieht sie die heruntergekommene Gestalt einer Frau, die früher einmal eine erfolgreiche Kurtisane war… Veronica will von Arte wissen, was ihr Traum ist. Wie sieht wohl die Antwort von Arte auf diese Frage aus?
(Quelle: Carlsen Manga)

Arte ist ein Manga, der so ganz anders ist. Das ist eine dieser Geschichten, die etwas zeigen wollen und rüber bringen wollen. Aber gelingt das der Autorin? Kann sie wirklich mit ihren Zeichnungen und Dialogen jemanden erreichen? Ich denke schon…
Die Hauptprotagonistin haben wir schon im ersten Band etwas kennengelernt. Arte kommt eigentlich aus adeligem Hause, aber sie sieht ihren Weg ganz wo anders. Sie möchte unbedingt Malerin werden. Die einzige weibliche Komponente derzeit in ihrem Leben ist Veronica. Veronica ist eine Kurtisane und zeigt Arte ganz andere Seiten der Welt. In diesem Band besonders, weil sie ihr zeigt – in Form dieser oben genannten Gestalt – wie schnell ein gutes Leben vorbei sein kann und wie gefährlich die Liebe zu sein scheint.

Arte ist für mich ein Charakter, der wirklich extrem stark und spannend ist. Sie versucht immer wieder aus den ausweglosesten Situationen Kraft zu ziehen und sie als Herausforderungen zu sehen. Es ist wirklich beneidenswert. Ich würde das auch gerne können. Sie scheint einfach nie den Mut zu verlieren. Ich bin ja wirklich gespannt, ob sie irgendwann einmal an ihre Grenzen kommt bzw. wie sie sich entwickeln wird. Wo ihr Weg noch hingehen wird.

Auf jeden Fall ist die Reihe wirklich toll bis jetzt. Der Kampf von Arte um die Gleichberechtigung in dieser schwierigen von Männern dominierten Welt des 16. Jahrhunderts macht die Geschichte einzigartig, spannend und wirklich lesenswert. Auch finde ich es schön, dass sich eine neue weibliche Freundschaft anbahnt, die ebenfalls wirkt, als wäre sie die nächste starke Frau an Artes Seite.

Und natürlich ist da auch noch Angelo. Denn ohne Männer geht es einfach doch nicht. Ich hoffe, dass die Autorin mit ihm dorthin will, wo ich hinwill. Hihi. Momentan sind noch alle Optionen offen! Auf jeden Fall hat er wirklich Potential! „Arte“ ist leicht und locker zu lesen, unheimlich schön gezeichnet und hat Tiefe – absolute Leseempfehlung!

 

 

 

 

 

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