(Rezension – Werbung) Avengers 20 von Jason Aaron

Comic: € 3,99
Erstveröffentlichung: 04.08.2020
Seiten: 44
Autor: Jason Aaron
Zeichner: Gerardo Zaffino, Oscar Bazaldua, Szymon Kudranski
Storys: Avengers 31
Verlag: Panini Comics

Iron Man Tony Stark strandet eine Millionen Jahre in der prähistorischen Vergangenheit der Erde. Hier muss das Genie wilden Bestien und Odins frühzeitlichen Avengers ins Auge blicken, aber auch diabolischen Einflüsterungen und Versuchungen widerstehen.
(Quelle: Panini Comics)

Ich bin noch nicht so lange in diesem Geschäft tätig und lese daher die Avengers-Reihe erst seit Ausgabe Nr 13 (Feb 20), aber ich führe dennoch bereits einen inneren Konflikt mit mir. Ich weiß noch immer nicht genau was ich vom Avengers-Franchise halten soll. Für mich fühlen sich diese Hefte oft nach Werbung für andere Serien an und wenn dies nicht zutrifft, dann nach einer „random weekly“ TV-Serie an. Es gibt zwar eine große Überhandlung die als Randnotiz über den Geschehnissen schwebt, aber Geschichten kommen selten zu einem befriedigenden Abschluss. Was ist mit Starbrand? Was ist mit Ghost Rider? Welche Ausmaße haben diese Geschehnisse? Wir hatten zum Beispiel zwei oder drei Ausgaben in welcher uns die neue große Geschichte Rund um Starbrand angepriesen wurde und ich war ein Fan von dieser Erzählung. Doch, als das ganze ins Laufen kam, war die Sache auch wieder beendet. Wir wurden mit einem Bild eines Babys als Starbrand zurückgelassen. Und nun? In der nächsten Ausgabe ist dies zumindest einmal kein Thema mehr.

Hier bekommen wir die Fortsetzung um die offene Handlung um Tony Stark, welcher 1.000.000 Jahre in die Vergangenheit geschickt wurde. Dies wurde in den vorhergehenden Ausgaben zumindest immer kurz angesprochen. Zumindest wurde hier zu meist in einem Beisatz erwähnt, dass Starks Aufenthalt unbekannt ist. Dies meinte ich mit meiner Aussage zu Beginn. Man hat zwar ein übergeordnetes Konzept, ich weiß aber nie wie relevant dies noch für den weiteren Verlauf der Serie sein könnte.

Nun gut, kommen wir nun endlich zu meiner Meinung hinsichtlich dieser Geschichte. Die Handlung hat mir sehr gut gefallen. Es war spannend etwas aus Tonys Kindheit zu erfahren, wobei mir diese Details vollkommen unglaubwürdig vorkamen. Weiters war es Interessant Tonys Überlebenskampf in der Vergangenheit zu sehen. Dies wäre ein hervorragender Aufbau für eine weiterführende Handlung gewesen. Diese hätte man nun auch gut mit den Geschehnissen rund um Starbrand und Ghost Rider verbinden können. Dann hätten wir hier einen großen Handlungsbogen und es würde tatsächlich alles einen Sinn ergeben. Doch wie endet diese Ausgabe? Sie lässt uns mit einem vollkommenen offenen Ende zurück und es scheint so, als ob diese Handlung auch zunächst einmal keine Fortsetzung finden würde. Was mich zu dieser Vermutung führt? Die Vorschau zu Avengers Nr. 21 gibt den Hinweis dazu. Hier wird ein brandneues, zwei Hefte umfassendes Abenteuer voll klassischer Marvel-Action angepriesen, ich welchem wohl ein Schurke die Avengers und Defenders mittels Magie in einen Zustand des Chaos versetzen wird! Ich hoffe dieser Schurke ist Mephisto, denn dann hätte man die Kurve noch erwischt und ich müsste meine Meinung hinsichtlich einer großen Avengers-Handlung maßgeblich ändern.

Ich greife hier gar nicht die Ausgabe nur 20 der Avengers-Serie an, denn diese hat mir sehr gut gefallen. Ich schieße mich hier auch nicht gegen das Marvel-Franchise ein, denn ich bin ein Fan dieser Charaktere, ich verstehe nur noch nicht das große Ganze. Wenn ich bei diesem Heft etwas kritisieren muss, dann einfach das offene Ende, welches mir auf Grund der Vorschau zu Heft 21 derzeit keine befriedigende Fortführung in nächster Zukunft verspricht, sondern ein komplett neues Abenteuer anpreist. Ich hoffe hier sehr das ich mich irre und mir das Gegenteil bewiesen wird.

 

 

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