(Rezension – Werbung) Batman 35: Batman gegen seinen Vater von Tom King


Comic: € 5,99
Erstveröffentlichung: 04.02.2020
Seiten: 76
Autor: Tom King
Zeichner: Jorge Fornés, Mikel Janín
Storys: Batman 72-74
Verlag: Panini Comics

Die BATMAN-Saga des mehrfachen Eisner Award-Gewinners Tom King (MISTER MIRACLE) tritt in die finale Phase! Zieht Bane die Strippen, oder ist der Dunkle Ritter wahnsinnig? Batman gegen Batman, Wayne gegen Wayne, Vater gegen Sohn!
Tom Kings große BATMAN-Saga steuert ihrem Finale entgegen!
(Quelle: Panini)

Ich empfand diese Ausgabe als sehr speziell. Was ich damit meine? Nun ja, die erste Geschichte besteht aus einem einzigen Monolog von Thomas Wayne, in welchem dieser die bisher stattgefundenen Ereignisse zusammenfasst und somit versucht Banes Plan und Beweggründe zu verstehen. Die dazugehörigen Zeichnungen zeigen lediglich einen Kampf zwischen Batman und Bane. Mir persönlich hat diese Zusammenfassung in Monologform sehr gut gefallen. Sie brachte die stattgefundenen Handlungen schön in Einklang und rundete somit das Gesamtbild hervorragend ab.

Die zweite Geschichte bietet weiterhin wenig Action. Thomas Wayne reitet mit dem bewusstlosen Bruce Wayne auf einem Pferd durch die Wüste, zieht einen Sarg hinter sich her und singt einen amerikanischen Western-Folksong mit dem Titel „Home on the Range“. Weiters wird des öfteren gegen den „Tod der Wüste“, Ra‘s Al Ghuls Leibgarde, gekämpft. Im Lauf dieser Geschichte erwacht Bruce und ergründet wohin die Reise geht, welche Motivation sein „Vater“ hat und wen sie eigentlich in einem Sarg durch die Wüste ziehen. Ich kann hier gar nicht genau begründen weswegen ich diesen Teil der Geschichte mochte. Ich vermute aber, dass es an den stimmungsvollen Illustrationen gelegen hat, welche wunderbar mit den Dialogen in Einklang gingen.

Teil 3 ging dann eigentlich genau so weiter wie Teil 2 aufgehört hatte. Der Ritt durch die Wüste wurde fortgeführt, die Leibgarde wurde zwischendurch ohne große Probleme abgefertigt und die Dialoge waren symbolischer Natur. Dieses Mal fanden die Dialoge nicht auf Basis eines Folksongs statt, sondern hatten eine Geschichte aus der Kindheit von Bruce als Grundlage. Thomas musste diese Geschichte dem jungen Bruce immer vorlesen, da dieser nicht ohne diese einschlafen wollte. Diese Geschichte über verschiedene Tiere, welche in eine Grube fallen und sich gegenseitig bis auf die Knochen auffressen, bereitete Bruce immer solche Alpträume, so dass dieser schreiend aufwachte. Erneut einschlafen konnte er jedoch nur, wenn sein Vater ihm wieder diese Geschichte vorlas. Somit kam es zu einem allnächtlichen Teufelskreis. Symbolisch ist diese Geschichte deswegen, weil das Ziel der beiden die Nain-Grube in Khadym ist. In dieser Grube kommt es schlussendlich zu dem Kampf zwischen Thomas und Bruce, doch wer als Gewinner aus der Grube steigt, wurde uns hier noch nicht gezeigt.

Ausgabe 35 besteht also aus einem Monolog und einem Ritt durch die Wüste zu einer Grube, welcher 2 Kapitel lang dauert und von einem amerikanischen Folksong und einer grausamen Kindergeschichte untermalt wird. Klingt jetzt nicht sonderlich spannend, jedoch fühlte sich das Gesamtkonzept sehr stimmig an. Die Geschichte wurde hier in ein verständliches Gesamtbild gesetzt und der große Showdown wurde vorbereitet. Es ist sicher kein Meisterwerk, aber es kam bei mir auch nie Langeweile auf. Von der Art her also eine sehr eigentümliche und spezielle Ausgabe.

 

 

geschrieben von: K. Kraly

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