(Rezension – Werbung) Batman 40: Batmans Rache von Tom King

Comic: € 4,99
Erstveröffentlichung: 07.07.2020
Seiten: 52
Autor: Tom King
Zeichner: Jorge Fornés, Mikel Janín
Storys: Batman 83-84
Verlag: Panini Comics

Batman wird auf albtraumhafte Weise mit Alfreds Tod konfrontiert! Aber reicht das, um den Dunklen Ritter zu brechen? Zudem werden die Motive und die ganze Geschichte von Thomas Wayne geklärt, dem Batman der Flashpoint-Realität!
(Quelle: Panini Comics)

Nun ist es also endlich so weit. Bruce wird mit dem Tod seines Ziehvaters Alfred Pennyworth konfrontiert. Nach dem es in der letzten Ausgabe kurz so aussah als würde Batman Bane bezwingen können, ist ihm aber der brutale rotäugige Batman Thomas Wayne in die Quere gekommen. Ich weiß nicht so genau wie Batman ohne Rüstung zwei Schüsse in den Oberkörper wegstecken konnte, jedoch ist davon hier nichts mehr zu bemerken. Hier fehlt mir dazu zumindest eine kleine Randnotiz. Aber gut, für den weiteren Verlauf der Geschichte hätte dies nun auch keine Auswirkungen.

Das erste Kapitel der 40. Batman-Ausgabe widmet sich ausschließlich der Trauer und Wut von Bruce über das Ableben von Alfred. Diese dafür gewidmete Zeit ist jedenfalls der Situation angemessen. Wer war von der Aktion Banes, in welcher er Alfred gnadenlos das Genick brach, nicht zutiefst erschüttert. Hier musste man einfach ein ganzes Kapitel der Konfrontation von Bruce mit dem Tod Alfreds verwenden. Dies hat die Situation und vor allem Alfred verdient. Ich muss gestehen, ich hätte mir ehrlich gedacht, dass Batman daran mehr zerbrechen würde.

Im zweiten Kapitel läuft Tom King zur Höchstform seiner etwas anderen Erzählweise auf. Jeder der Tom King kennt weiß, dass dieser ein Genie unkonventioneller Erzählweisen ist und diese fast immer gelungen sind. Auch hier bietet er uns wieder eine Kostprobe seines Könnens. Die Beweggründe des Thomas Wayne aus der Parallelwelt werden hier erörtert und verführen uns zu einem zweimaligen Lesen. Ich gehe fast davon aus, dass der Großteil dieses Kapitel tatsächlich unaufgefordert zweimal lesen werden, nämlich einmal vorwärts und einmal rückwärts.

Die „Bane-City“-Saga im Jahr des Schurken wird hier erwartungsgemäß eindrucksvoll fortgesetzt. Endlich bekommen wir die Reaktion von Batman auf Alfreds Tod zu sehen und gehen der letzten Ausgabe entgegen. So sehr ich mich auch auf das große Finale von Bane City freue, so traurig macht es mich auch. Es wird nämlich nicht nur das Finale einer großartigen Geschichte sein, sondern vorerst auch einmal von Tom King als Batman-Autor. Ich bin gespannt, welchen Weg die Batman-Comics nach seiner Zeit gehen werden.

 

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