(Rezension – Werbung) Batman: Detective Comics 38 von Peter J. Tomasi

Comic: € 4,99
Erstveröffentlichung: 26.05.2020
Seiten: 52
Autor: Peter J. Tomasi
Zeichner: Christian Duce, Doug Mahnke
Storys: Detective Comics 1011-1012
Verlag: Panini Comics

Auf einer abgelegenen Insel kommt es zu einem knallharten Duell zwischen Batman und Auftragskiller Deadshot. Der eiskalte Superschurke Mr. Freeze agiert zudem so skrupellos wie nie und geht für seine im Kälteschlaf gefangene Frau Nora weiter denn je.
(Quelle: Panini Comics)

Der aktuelle Comic der ´tec Serie spielt zwar im Jahr des Schurken, jedoch noch vor den Ereignissen von Bane City. Es fällt einem hier oft schwer diese monumentalen Ereignisse außen vor zu lassen.

In dieser Ausgabe haben wir noch zwei separate Handlungen. Auch wenn ich davon nur selten ein Fan bin, so muss ich hier doch sagen das es sehr passend war. Die neue Haupthandlung wird nicht in die Länge gezogen. Es wird hier eher eine Kurzgeschichte (2 Teile) abgeschlossen und die Haupthandlung der nächsten Ausgaben eingeleitet.

Im ersten Teil haben wir den letzten Teil rund um Deadshot. Die Szene spielt auf einer beinahe verlassenen Insel, wo die Charaktere dieser Geschichte im ersten Teil mit ihrem Flugzeug abgestürzt sind. Den ersten Teil fand ich schon ganz gelungen. Er war jetzt nichts großartiges, aber zumindest grundsolide. Hier geht es in der gleichen Art und Weise weiter. Es ist kurzweilig, die beiden alten Kriegsveteranen sind liebenswert und Bruce mimt hier den MacGyver mit einem Hauch von Predator. Die ganze Sache ist ziemlich schnell beendet. Das passt hier auch so. Man hätte die Handlung hier sicher noch weiter ausreizen können, jedoch will man hier wohl mehr Augenmerk auf die große Story um Mr. Freeze legen. Das finde ich auch genau richtig so. Somit hatte man hier einen kurzen Handlungsstrang welcher ganz nett war, aber auch wieder schnell vergessen sein wird.

Im zweiten Teil dieser Ausgabe haben mir nun den Beginn zur nächsten großen Geschichte rund um den Antagonisten Mr. Freeze. Es wurde zwar schon immer in den letzten Ausgaben ein wenig Einblick in diese Handlung gegeben, aber es handelte sich hier immer nur um die letzte Seite, bzw. gar nur das letzte Panel des Heftes. Die Einleitung hier wurde gut getroffen. Die Beweggründe von Mr. Freeze sind bereits bekannt und man sieht welches Angebot Apex Lex unserem Schurken gemacht hat. Die Handlung nimmt hier gemächlich Fahrt auf und stoppt bei jenem Zeitpunkt an welchem es ans Eingemachte geht. Für diese Ausgabe der richtige Zeitpunkt, denn so hat man mehr Zeit in der nächsten Ausgabe um in die Tiefe zu gehen, ohne das man den Bogen mit zu viel Vorgeplänkel überspannt.

Sicher haben wir hier nicht die fulminanteste Ausgabe vor uns, aber der Weg war hier richtig. Altes wurde abgeschlossen und neues wurde begonnen. Die nächste Ausgabe hat sicherlich mehr zu bieten. Dennoch war diese Ausgabe aus den erwähnten Gründen wichtig. Ob diese nun zum Kauf verpflichtet? Vermutlich nicht, denn das wesentliche der neuen Hauptgeschichte erfährt man sicher im Rückblick in der nächsten Ausgabe. Jedoch denke ich, dass man bei den knapp € 5,– nicht so knausrig sein braucht und man sich diese zulegen sollte. Auch wenn es nicht das spannendste Heft ist, so wurde hier alles richtig gemacht.

 

 

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