(Rezension – Werbung) Die Arena: Grausame Spiele (Band 1) – Hayley Barker


Gebundene Ausgabe: € 18,00

Ebook: € 14,99

Seiten: 480

Verlag: Wunderlich

Erschienen am: 17.09.2019

London in der nahen Zukunft. Die Gesellschaft hat eine Spaltung vollzogen: Die Pures leben komfortabel und luxuriös, während die Dregs ausgegrenzt, geächtet und unterdrückt werden. Manchen Familien der Dregs werden ihre Kinder entrissen und zum „Zirkus“ gebracht, wo die jungen Artisten zum Amüsement der Pures hungrigen Löwen begegnen oder waghalsige Hochseilakte liefern.
Hoshiko ist der Star auf dem Hochseil – sie vollbringt jeden Abend Unglaubliches, 15 Meter über dem Boden, ohne Fangnetz. Jede Vorführung könnte ihre letzte sein – und genau darauf lauern sensationslüstern und mit fasziniertem Grauen ihre Zuschauer. Doch dann begegnet Hoshiko dem Sohn einer hochrangigen Pure-Politikerin, Ben und das Unglück nimmt seinen Lauf….
(Quelle: Amazon – Klappentext verkürzt)

Die Welt in dem Buch ist gespalten in zwei Völker: Die Dregs und die Pures. Wie die Namen vielleicht schon ahnen lassen, sind die Dregs jene, welche die untere Schicht darstellen. Sie werden unterdrückt, werden zu Dingen gezwungen, die mich oft genug das Grauen gelehrt haben…. Kurz gesagt, sie zählen nichts. Auf der anderen Seite haben wir die Pures. Sie stellen sich selbst auf ein Podest, empfinden sich als sooo toll und sehen die Dregs als Bedrohung, die es einzudämmen gilt.

Und mittendrin in dieser zwiegespaltenen Welt haben wir Hoshiko und Ben. Zwei junge Gemüter, die auf auf jeweils der anderen Seite leben. Hoshiko wurde ihren Eltern als Kind – wie so viele Dregs ebenso – gewaltsam entrissen und fristet ihr Dasein im Zirkus. Tag für Tag kämpfen dort die Dregs ums Überleben. Nagen oft am Hungertod und fürchten sich vor dem Zirkusdirektor, für den ihre Leben nichts zählen….

Ben ist der andere Part in der Geschichte. Er ist ein Pure, bei dem man aber von Anfang eine Ahnung hat, dass er anders ist. Er empfindet Dinge anders als seine Familie und Freunde. Er wirkt warmherzig und man merkt, dass er viel mehr nachdenkt. Als er das erste Mal den Zirkus besucht, werden die Weichen für die gemeinsame Geschichte von Hoshiko und Ben gestellt, denn was für ihn ein spannender und vorallem harmloser Ausflug in den Zirkus werden sollte, ließ seine Welt regelrecht in tausend Teile zerspringen. Diese Grausamkeit, die er zu sehen bekommt, soll jedoch erst der Anfang gewesen sein…..

Die Geschichte rund um Hoshiko und Ben startet eher ruhig und nicht sonderlich spektakulär, jedoch nimmt sie nach und nach an Fahrt auf und verwebt diese grausame Welt des Zirkus mit der Hoffnung und aufkeimender Liebe zweier Menschen, die gegen einen großen Gegner antreten. Wer denkt, es ist nichts überraschend und alles vorprogrammiert, dem kann ich nur versprechen, dass dem nicht so ist! Außerdem wird es nie langweilig. Es passiert immer irgendwas, manchmal rechnet man damit…..manchmal auch nicht…..und manchmal liest man gewisse Situationen nochmal, da man einfach hofft, dass man sich verlesen hat…..

Fans von Büchern wie „Tribute von Panem“ oder „Die Bestimmung“ kann ich diese Reihe auf jeden Fall ans Herz legen. Ich habe bereits Band zwei hier und er steht schon in den Startlöchern. Bin gespannt, wohin alles noch führt und ob es ein gutes Ende nehmen wird…..

 

 

 

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