(Rezension – Werbung) Die Schneeschwester – Maja Lunde


Gebundene Ausgabe: € 15,00

Ebook: € 11,99

Hörbuch: € 9,95

Seiten: 200

Verlag: btb

Erschienen am: 29.10.2018

Weihnachten war für Julian und seine Familie immer ein besonderer Tag. Jahr für Jahr. Vorallem für Julian, der da auch seinen Geburtstag feiert. Doch diesmal soll alles anders sein, denn die Freude und das Glück scheint aus seinem Zuhause verschwunden zu sein und Weihnachten scheint abgesagt…..
Bis er Hedvig trifft. Das blühende Leben, die jedoch ein dunkles und bitteres Geheimnis mit sich trägt…..

Das erste Mal habe ich das Buch auf der Buch Wien gemeinsam mit Anika von Moonies Welt entdeckt. Es hat uns gleich fasziniert, weil das Cover total geglitzert hat und mit seiner tiefroten Farbe einfach der Hingucker schlecht hin war – vorallem in der Vorweihnachtszeit.

Als es dann in mein Regal gewandert ist, war ich gespannt, was mich erwarten würde. Ich hatte nicht wirklich eine Idee, in welche Richtung diese Geschichte gehen würde. Ich lass mich außerdem gerne überraschen.

Es war wirklich so, dass mich diese Geschichte mitten ins Herz getroffen hat. Bereits nach wenigen Seiten standen mir die ersten Tränen in den Augen – obwohl ich versucht habe anzukämpfen – und es sollten noch öfter solche Momente kommen. Denn Julian und seine Familie kämpften mit den Folgen eines schweren Schicksalsschlag. Man erfährt nicht sofort, was mit passiert ist, aber als Mutter traf mich der Moment dann mitten ins Herz….

Einziger Hoffnungsschimmer in dieser nie enden wollenden Abwärtsspirale sollte Hedvig sein. Ein kleines, quirliges Mädchen, welches die Fröhlichkeit gepachtet zu haben schien. Mit ihr kam ein kleiner Aufschwung in Julians Leben, der noch weite Kreise ziehen sollte. Langsam schien er seine Trauer zu bewältigen und zu versuchen, sich an das Besondere zu erinnern. Doch scheint es schier unmöglich seine Familie davon zu überzeugen und Weihnachten und somit auch die Freude wieder in ihr Leben zu bringen. Seine Eltern sind nur mehr ein Schatten seiner selbst und jegliche Hoffnung scheint verloren…..

Und außerdem ist da noch Hedvigs Geheimnis, welches alles erneut zum Einbruch bringen könnte…..

Ich persönlich muss ehrlich sagen, dass ich schon lange nicht mehr eine so emotionale Geschichte gelesen habe. Die letzte war „Juli im Winter“. Kapitel um Kapitel spielten meine Gefühle Achterbahn und die Trauer und Hoffnungslosigkeit drohte mich manchmal zu übermannen. Aber gott sei dank gab es immer wieder kleine Momente mit Hedvig als lebendigen und fröhlichen Charakter, der Julian Stück für Stück wieder vorwärts brachte. Denn wenn Hedvig etwas tut, dann ist es das Leben zu lieben und das ist direkt ansteckend!

Das Buch ist wirklich absolut empfehlenswert und wunderschön. Es ist voll von Emotionen, regt zum Nachdenken an und hat wirklich ein absolut tolles Ende. Die Illustrationen sind total schön gemacht und geben immer die richtige Stimmung wieder – sei es jetzt fröhlich oder traurig. Altersempfehlung kann ich hier nicht wirklich geben, weil jedes Kind anders mit so etwas fertig wird. Der eine ist zu sensibel, der andere nicht. Entscheidet selbst!

 

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