(Rezension – Werbung) Hazel Wood: Wo alles beginnt – Melissa Albert


Gebundenes Buch: € 19,00

Ebook: € 14,99

Hörbuch: € 12,99

Seiten: 352

Verlag: Dressler

Erschienen am: 20.08.2018

Alice ist ihr ganzes Leben auf der Flucht – zumindest kommt es ihr so vor. Nie verweilen ihre Mutter und sie für längere Zeit an ein und dem selben Ort. Ständig passiert ein Unglück und zwingt somit die beiden zur Weiterfahrt. Doch was steckt dahinter?

Als ihre berühmte Großmutter Althea Proserpine, die sie nie kennenlernen durfte, stirbt und ihre Mutter spurlos verschwindet, beginnt sich langsam der Vorhang zu lichten. Obwohl Alice gewarnt wird, sich von Hazel Wood fernzuhalten, begibt sie sich dennoch dorthin um ihre Mutter zu retten. Nichtsahnend, dass es nicht in einem Märchen enden wird….

Das Cover ist ein richtiger Hingucker. Es glitzert und schimmert und man kann einfach nicht daran vorbeigehen. Der Klappentext dazu verspricht außerdem eine richtig spannend Geschichte – den Pageturner schlechthin. Ob es denn auch wirklich so gekommen ist?

Alice mochte ich gleich von Anfang an, sie war ein eher spezieller Charakter, dem man es aber nicht übel nehmen kann. Wer wäre nicht so, wenn man ständig umziehen müsste, nirgends wirklich ankommen könnte und sich ein Zuhause aufbauen könnte? Ich wäre an ihrer Stelle wahrscheinlich noch ein Stück seltsamer!

Lange Zeit schien es nun bergauf zu gehen. Ihre Mutter hat geheiratet und mit ihrer Stiefschwester versteht sie sich relativ gut. Ihr Stiefvater scheint ihr mehr ein Dorn im Auge zu sein als eine echte Vaterfigur, aber das stört nicht weiter. Doch dann überschlagen sich die Ereignisse, denn ihre Mutter Ella wird entführt. Entführt von Wesen aus dem Hinterland. Doch was ist das Hinterland? Mit ihrem einzigen Verbündeten Finch begibt sie sich auf eine gefährliche Reise und die Suche nach Ella.

Finch ist ein großer Fan der Hinterland-Geschichten, die Alice Großmutter Althea damals verfasst hat. Alice durfte diese Geschichten nie lesen. Auch war es garnicht so einfach das Buch zu bekommen. Schon allein diese Tatsache war seltsam für mich. Genauso wie die Märchen selbst. Ab und an erhascht man einen Blick auf diese Geschichten, die einem im wahrsten Sinne des Wortes Gänsehaut bescheren. Denn sie sind eher von der gruseligen Sorte. Aber das war für mich ein absoluter Pluspunkt. Ich mag eher die düsteren und gruseligen Märchen. Ich finde es spannend, sich in solche Geschichten fallen zu lassen und sie zu erleben. Die Geschichte rund um Hazel Wood und Alice brachte für mich viele Möglichkeiten und ein hohes Potential mit ein absolutes Highlight zum Abschluss des Jahres zu werden. Jedoch war es leider nicht ganz so. Das Hinterland und seine Wesen waren für mich teilweise zu wenig präsent. An manchen Stellen hatte man mit Langatmigkeit zu kämpfen und vermisste die Spannung und die erwarteten Überraschungsmomente. Es fehlte mir an einigen Ecken das Spezielle und Faszinierende. Leider. Ich hatte mir mehr erwartet.

Obwohl der Schreibstil der Autorin ansich wirklich angenehm zu lesen war und die Länge der Kapitel angenehm war, war es für mich leider einfach nicht das, was ich erwartet hätte. Die versprochene Düsternis und der erwartete Spannungsbogen waren eher lasch und hätten viel mehr ausgearbeitet werden können. Sehr schade! Einzig die Teile die kleinen Einblicke in die Märchen aus dem Hinterland haben die Erwartungen erfüllt, was in Hinblick auf das ganze Buch einfach zu wenig war.

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