(Rezension – Werbung) Justice League 24 von Robert Venditti

Softcover: € 4,99
Erscheinungsdatum: 05.01.2021
Seiten: 52
Autor: Robert Venditti
Zeichner: Eddy Barrows, Xermanico
Storys: Justice League 44-45
Verlag: Panini Comics

Der Start einer neuen Justice League-Saga: Eine Schlacht gegen gigantische Monsterwesen verschlägt die Mitglieder der Liga in die Unterwelt der griechischen Götter, und die düsteren Seiten der Helden kommen zum Vorschein! Auf einmal gehen Batman, Superman, Wonder Woman und ihre Gefährten aufeinander los und drohen sich gegenseitig in Stücke zu reißen!
(Quelle: Panini)

Die Justice League besteht aus den größten Helden der Menschheit. Gemeinsam haben sie die Erde vor interdimensionalen Despoten, machtgierigen Aliens und gnadenlosen Superschurken-Teams beschützt. Doch wer die Erde schon so oft vor solchen Gefahren beschützt hat, könnte unter Umständen ein gigantisches Ego entwickelt haben. Wenn es dann zwischen all den Alphatieren zu Spannungen kommt, könnte dieses Bündnis in Gefahr sein.

Das Ganze würde schon einmal nicht schlecht klingen und man kann sich bereits denken, dass sich die Mitglieder der Justice League untereinander in die Haare bekommen werden. Doch zunächst einmal bekommt es das Team mit sagenumwobenen Monstern, wie z.B. dem Hippogyph zu tun. Während dieses Kampfes kommt es dann zu dem bereits vorhergesagtem Ereignis und die Mitglieder lassen ihrem unterdrücktem Zorn, welcher unterschwellig in ihnen brodelt, freien Lauf. Das hier jedoch andere Mächte am Werk sind, dies können wir schnell erahnen, da zuvor die Augen der Superhelden grün zu leuchten beginnen. Es dauert nicht lange und Spectre – der Geist der Rache – betritt die Bühne.

Die Liga beginnt sich nun selbst zu bekriegen, bis sich Batman die Frage stellt, wieso Spectre nicht an seinen menschlichen Wirten Corrigan gebunden ist. Der Weg geht für die Liga nun nach Themyscira, dem Eingang zur Hölle, welcher sich tief unter der Amazoneninsel befindet. Hier sind unsere männlichen Helden keine willkommenen Gäste.

Wenn man sich dies alles so durchliest, dann klingt dies schon sehr episch. Götter, sagenumwobene Kreaturen, ein Rachegeist, der den verborgenen Zorn der Liga-Mitgliedern freien Lauf gibt und der Eingang zur Hölle, dies klingt nach sehr vielen Problemen für unsere Superhelden. Doch irgendwie hat der Funke bei mir nicht richtig gezündet. Das kann daran liegen, dass diese mächtigen Kreaturen ziemlich schnell und problemlos abgefertigt wurden und vieles etwas übereilt, ohne genügend Aufbau, durchgehastet wurde. Zumindest bekam ich diesen Eindruck. Die Zeichnungen der Kämpfe sind großartig, aber ein paar Seiten mehr hätte dem ganzen vielleicht gut getan. Interessant ist hingegen der Konflikt der Liga und welcher Zorn versteckt in den einzelnen Mitgliedern schlummert. In der nächsten Ausgabe sollte es dann ab in die Hölle gehen. Warten wir also ab, was sich uns dort offenbaren wird. Vielleicht bekommt die Geschichte noch die nötige Tiefe, welche ich mir wünschen würde.

 

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