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(Rezension – Werbung) Schreib oder stirb / Fitzek meets Beisenherz

Gebundene Ausgabe: € 20,55
Ebook: € 14,99
Erstveröffentlichung: 30.03.2022
Seiten: 336
Autor/in: Sebastian Fitzek/Micky Beisenherz
Verlag: Droemer HC

Carl Vorlau, mysteriöser Patient einer psychiatrischen Privatklinik, behauptet, vor Monaten die siebenjährige Pia entführt und an einen geheimen Ort verschleppt zu haben. Über seine Tat will Vorlau nur mit einem einzigen Menschen reden – dem ebenso humorvollen wie unkonventionell arbeitenden Literaturagenten David Dolla, dem Vorlau ein diabolisches Angebot macht: Der Agent soll ihm einen Verlagsvorschuss von einer Million Euro verschaffen, für einen Thriller mit dem Titel „Ich töte was, was du nicht siehst“. Ein Geständnis in Form eines True-Crime-Romans über das Schicksal der kleinen Pia!

Als Belohnung verspricht Vorlau, Dolla zu einem Helden zu machen, der das Mädchen in letzter Sekunde vor dem sicheren Tod rettet. Sollte Dolla den Auftrag jedoch ablehnen, will Vorlau nicht nur Pia sterben lassen, sondern auch das Leben des Agenten für immer zerstören …

Klingt nach einem typischen Psychothriller?

Stimmt. Aber auch wieder nicht. Denn die Hauptfiguren von „Schreib oder stirb“ sind noch außergewöhnlicher als das neue Autorenduo selbst: Sebastian Fitzek & Micky Beisenherz.
(Quelle: Droemer HC)

Okay, ich gebe zu, ich habe mir vielleicht etwas zuviel erwartet. Es klang nicht schlecht: Fitzek in Kombination mit Beisenherz. Bringt das frischen Wind rein und ist etwas, was noch nie dagewesen ist? Ich muss aber auch gleich vorweg sagen, dass ich schwer zu erheitern bin in gewissen Lagen. Aber ich gebe allem eine Chance. So auch David Dolla und Karl Vorlau.

Angefangen hat es nicht schlecht. Wir lernen David Dolla und seine Welt kennen. Zumindest seine Welt bis zum Erscheinen von Karl Vorlau. Denn dann wird alles auf den Kopf gestellt und immer mehr wird Dolla bewusst, dass vieles um ihm rum mehr Schein als Sein zu sein scheint. (Ist ja fast ein Zungenbrecher). Es gilt die kleine Pia zu retten, die vor Monaten verschwunden ist. Doch ist es nach so langer Zeit überhaupt möglich?

Ich muss sagen, dass der Thriller sich für mich nicht wirklich von einem herkömmlichen Thriller unterschieden hat. Fitzeks Auflösung war ganz gut und ich mochte auch das Ende wirklich sehr gern, weil es authentisch rüberkam, aber es war dennoch leider so, dass ich nicht aus den Socken gefallen bin. Es bliebt für mich teilweise wirklich die Spannung aus und ein wenig fehlte mir das gewisse Etwas, welches mich bei der Stange hielt. Leider! Dabei mag ich Fitzek sehr gern, doch das geht wirklich besser! Ich glaube, dass man hier viel zu sehr darauf bedacht war, Witz reinzubringen, so dass für mich die Geschichte selbst leider darunter gelitten hat. Auch konnte ich mit Dolla ansich nicht viel anfangen…..

Aber vielleicht ist auch alles einfach Geschmackssache. Als nächstes werde ich das Buch meiner Mama borgen. Mal sehen, zu welchem Schluss sie kommen wird, vielleicht füge ich ihr Fazit hier dann noch ein! Mal sehen! Auf jeden Fall wird “Auris 4”, welches schon parat liegt, mehr nach meinem Geschmack sein, da bin ich mir sicher!

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