(Rezension – Werbung) 10th – Drei Freunde, eine Liebe 1 von Yuko Inari

Taschenbuch: € 7,20
Erstveröffentlichung: 04.05.2021
Seiten: 210
Autor/in: Yuko Inari
Story: Episode 1-4
Verlag: Carlsen Manga

Take und Umeko sind seit ihrer Kindheit befreundet. Da Take schweres Asthma hat, fehlt er oft an der Schule und hat aufgrund seines Außenseiterstatus eine emotionale Mauer um sich gezogen. Selbst Umeko, die sich immer aufopfernd um ihn kümmert, wird nicht besonders nett von ihm behandelt. Doch als auf der Oberschule der fröhliche und beliebte Matsu in das Leben der beiden tritt, ändert sich mit einem Mal alles: Seine positive Art lässt erobert ihre Herzen im Sturm. Während die drei nach außen hin wie eine unzertrennliche Dreierclique wirken, merken sowohl Take als auch Umeko, dass sie sich in Matsu verliebt haben… Aber ist es wirklich wert, dafür die Freundschaft zu riskieren?

Eine ehrliche, berührende Coming-of-Age-Story über persönliche Ängste, Unsicherheiten und darüber, dass jeder sein Päckchen zu tragen hat, auch wenn nach außen hin alles in Ordnung scheint.
(Quelle: Carlsen Manga)

Dieser Manga liegt schon länger in meinem Regal, aber ich kam einfach nicht dazu ihn zu lesen. Auch waren die Stimmen eher durchwachsen in Bezug auf diese Geschichte, vielleicht mit ein Grund, warum ich es rausgezögert habe.

Take hat schweres Asthma und hat eine Schutzmauer um sich und sein Herz gebaut. Er ist oft recht forsch im Umgang mit seinen Mitschülern und vorallem Umeko, die bereits in ihrer Kindheit gebeten wurde, ein Auge auf Take zu werfen und sich um ihn kümmern, beginnt durch diese Art immer mehr negative Gefühle ihm gegenüber zu entwickeln. Auch ist es fraglich, ob es wirklich Freundschaft ist, was die beiden verbindet….

Doch dann taucht Matsu auf und alles wird anders. Take verändert sich, entwickelt ungeahnte Eigenschaft und beginnt durch diesen positiven Einfluss sein Leben zu überdenken und umzugestalten. Doch auf lange Sicht ist es fraglich, ob diese Freundschaft zwischen Matsu, Take und Umeko halten kann. Ob Take nicht vielleicht zu festgefahren ist und durch die kleinsten Rückschläge nicht doch irgendwann den Mut komplett verliert und in sein altes Muster fällt. Aber auch Umeko kämpft mit ihren Gefühlen….

Ich mochte die Geschichte und vorallem Take gern. Er ist ein schwieriger Charakter – genau wie ich ,sagt man sich – und ich kann ihn dadurch sehr gut verstehen. Ich kann seine Verhaltensweisen oft nachvollziehen und möchte aber genauso wie Matsu, dass er es besser hat und mehr positive Energie und mehr Menschen in sein Leben lässt, aber auch sieht, dass er Fehler macht und Menschen dadurch verletzt.

Ich denke, dass noch mehr Potential in der Geschichte steckt. Ich mag Take und Matsu sehr gern, wobei mir Umeko noch etwas zu farblos wirkt. Von ihr kommt noch zu wenig. Außerdem muss ich zugeben, dass es ab und zu etwas verwirrend für mich war, den Dialogen zu folgen. Ich kann aber nicht genau sagen, woran es lag. Ich freue mich aber auf jeden Fall auf den nächsten Band, denn ich bin neugierig, wohin die Gefühle diese Dreiecksfreundschaft noch hinbringt.

 

 

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