(Rezension – Werbung) Das Jahr des Schurken 2 von Dan Watters, Jason Latour, Mark Russell


Comic: € 13,–
Erstveröffentlichung: 02.06.2020
Seiten: 108
Autoren: Dan Watters, Jason Latour, Mark Russell
Zeichner: Bryan Hitch, Miguel Mendonca, Mike Norton
Storys: Year of the Villain: Lex Luthor 1, Year of the Villain: Ocean Master 1, Harley Quinn’s Villain of the Year 1
Verlag: Panini Comics

Apex Lex, das Genie hinter dem Aufstieg der Bösen, trifft in den Weiten des Multiversums viele verschiedene Lex Luthors. Und während der frühere atlantische König Ocean Master entscheiden muss, was ihm wirklich wichtig ist, moderiert Harley Quinn die Schurken Awards, die von einem der Anwesenden torpediert werden …

Neue Storys mit Harley Quinn, Lex Luthor und Aquamans Halbbruder Ocean Master!
(Quelle: Panini Comics)

Im 2. Sonderband zum Jahr des Schurken bekommen wir nur 3 von einander unabhängige Stories geboten.

Die erste Geschichte handelt von Apex Lex selbst, welcher durch die verschiedenen Realitäten des Multiversums springt und dabei auf andere Lex Luthor trifft. Diese sind in ihren Charaktereigenschaften stets grundverschieden. Irgendwie fehlten mir zu dieser Geschichte ein paar einleitende Worte. So ganz klar war mir der Sinn dieser Handlung nämlich zu Beginn nicht. Ich konnte mir am Ende nur meine eigenen Gedanken dazu machen. Für mich war diese Geschichte eigentlich komplett unnötig, außer dass man hier sehen konnte, welche Macht Apex Lex seit seiner Auferstehung genießt.

In der zweiten Geschichte ging es um den Ocean Master. Diese fand ich eigentlich ganz nett, hat jetzt aber in meinen Augen derzeit nicht viel in einem Sonderband zum Jahr des Schurken zu suchen. Ich wüsste jetzt wirklich nicht, welche Relevanz diese Ereignisse haben sollten um einen Platz in einer Sonderausgabe mit nur 3 Geschichten zu beanspruchen. Man zeigt hier nur, dass Lex wirklich auf alle Schurken Einfluss zu nehmen versucht, wobei dies hier noch nicht einmal der Fall ist. Irgendwie habe ich zu dieser Geschichte die gleiche Einstellung wie zur ersten. Sie war in meinen Augen komplett unnötig.

Harley Quinn durfte dann in der dritten und letzten Geschichte dieser Sonderausgabe das Zepter an sich reißen. Diese Geschichte war, wie zu erwarten, total verrückt. Zumindest war diese sehr unterhaltsam und machte mir wirklich Spaß. Diese darf man jedoch nicht als ernstgemeint ansehen, sondern muss man als solches nehmen was sie ist. Dennoch war diese mein Lichtblick ein einer sonst eher langweiligen Sonderausgabe.

Naja, mein Fall war dieser Sonderband nicht. Es wirkte alles komplett ersetzbar und hatte eigentlich nicht viel zu erzählen. Hätte man gerade eine größere Aquaman-Story am Laufen, dann könnte man Ocean Master noch eine Existenzberechtigung andichten um hier abgedruckt zu werden, aber eine solche wäre mir jetzt gerade nicht bekannt. Die Geschichte rund um Lex Luther hätte man auch in ein oder zwei Doppelseiten in einer normalen Justice League Ausgabe erzählen können, dafür hätte man hier nicht unbedingt einen Sonderband gebraucht. Harley Quinn sorgte mit ihrer verrückten Geschichte zumindest für ein wenig Unterhaltung und für ein paar Lacher. Mich konnte diese Sonderausgabe nicht überzeugen. Den Sonderband Nr 1 fand ich dagegen noch um einiges besser. Vielleicht erkennen aber andere Leser eher das große Ganze dahinter. Mir blieb es leider verborgen.

 

 

 

 

 

 

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