(Rezension – Werbung) Der Batman der lacht 1 von Scott Snyder

Comic: € 3,99
Erstveröffentlichung: 24.09.2019
Seiten: 44
Autor: Scott Snyder
Zeichner: Jock
Storys: Der Batman der lacht 1
Verlag: Panini Comics

Der dunkle Ritter würde niemals auf seinem erbitterten Kreuzzug töten. Doch das DC-Multiversum besteht aus einer Vielzahl an parallel existierenden Welten und in einer dieser Welten existiert ein alptraumhafter Batman, welcher sich aufgrund des Joker-Gifts in ein brutales, gewissenloses Monster verwandelt hat…

Bereits das Cover mit dem Gesicht des Antagonisten lässt einem das Blut in den Adern gefrieren und das typische Joker-Lachen jagt einem einen kalten Schauer über den Rücken. Man kann nur hoffen, dass man diese Fratze niemals in seinen Träumen sehen muss.

Ganz anders beginnt diese Geschichte jedoch. Nach dem ersten Schock werden wir in die Tage des jungen Bruce Wayne entführt, welcher familiär mit seinen (noch) lebenden Eltern und dem Butler Alfred spielt. Hier wird uns ein schönes Gefühl von Geborgenheit vermittelt, welches nach dem Umblättern aber schnell dem Adrenalin weichen muss.

Hier steigen wir direkt in eine Verfolgungsjagd ein, bei welcher wir unseren Helden bekannt furchtlos und als Herr der Lage erleben dürfen. Untermalt wird diese Szenerie durch die locker, witzige Konversation zwischen Batman und Alfred. Lachen musste ich über den Fakt, dass es in Gotham eine eigene Versicherung für die durch Batman verursachten Schäden gibt – Polizzenname: „Dark Knight Returns“.

Als Batman bei seinem nächtlichen Einsatz eine unerwartete Entdeckung macht, schwankt die Stimmungslage erneut um und lässt bereits nichts gutes ahnen. Es dauert auch nicht lange bis zum Auftritt des zu Fleisch gewordenen Alptraums in der Joker/Batman-Mischform. Was man von diesem „Batman, der lacht“ zu erwarten hat, wird einem kompromisslos präsentiert. Da dem dunkle Ritter die Existenz seiner alternativ Version nur zu gut bekannt ist, gewährt er sogar dem Joker selbst Zutritt zur Bat-Höhle und hofft auf seine Unterstützung. Das dies einen skeptischen Blick bei uns hervorruft und uns erneut nichts Gutes vermuten lässt ist offensichtlich, aber welchen Weg die Ereignisse ab nun einschlagen, das kam überraschend und lässt uns mit einem riesigen Cliffhanger auf Teil 2 warten.

Die Geschichte bietet einem ein breites Spektrum an Gefühlslagen. Beginnt es noch mit einem sehr positiven Gefühl, so endet es jedoch weit davon entfernt. Ich denke, dies ist es was eine gute Geschichte ausmacht und mit dem Autor Snyder und dem Zeichner Jock haben wir zwei echte Superstars, welcher ihr Handwerk durch und durch verstehen. Es gibt für mich beim ersten Teil dieser fünfteiligen Geschichte keinen einzigen Kritikpunkt. Ich kann dieses Werk nur jedem weiterempfehlen. Man wird es bis zum letzten Teil sicher nicht bereuen müssen.

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