(Rezension – Werbung) Fische, die auf Bäume klettern: Ein Kompass für das große Abenteuer namens Leben von Sebastian Fitzek


Gebundene Ausgabe: EUR 18,00

Ebook: EUR 12,99

Hörbuch (im Audible-Abo): EUR 9,95

Seiten: 256

Verlag: Droemer Knaur

Erschienen am: 20.03.2019

 

Inspiriert wurde Sebastian Fitzek zu diesem Buch durch seine Rolle als Vater – und die Frage, was er seinen Kindern für das Leben mitgeben würde, wenn ihm nicht mehr viel Zeit bliebe. Und so ist „Fische, die auf Bäume klettern“ das sehr persönliches Vermächtnis eines Vaters an seine noch jungen Kinder – und ein Buch für alle, die Halt suchen und sich der Werte, die ihnen wichtig sind, vergewissern möchten.

Das Cover muss bei diesem Buch nicht spektakulär sein. Es muss einfach nur passen und etwas ausstrahlen. Und das tut es auf jeden Fall!

Immer wieder kommt man im Leben an einen Punkt, an dem man Entscheidungen treffen muss. Manchmal sind es banale Dinge, manchmal aber auch essentielle, die dem eigenen Leben vielleicht eine komplett neue Richtung geben könnten. Fitzek gibt jedoch hier keinen Masterplan vor, keinen perfekten Lösungsweg für das Leben. Denn den gibt es nicht. Jedes Leben ist für sich individuell und jede Entscheidung wirkt sich somit für jeden anders aus.

Ich muss gleich zu Beginn sagen, dass ich es an einem Punkt in meinem Leben gelesen habe, an dem ich mich immer öfter frage, was ich mir von der Zukunft erwarte bzw. erhoffe. Viele Menschen in unserer näheren Umgebung krempeln ihr Leben um bzw. bringen es auf neue Wege und bringen mich selbst dadurch immer wieder in eine Grüblerphase. Wo möchte ich hin?

Immer wieder erzählt Fitzek von Situationen in seinem Leben, in denen er für sich den richtigen Weg finden musste. Situationen, die schwierig waren und die viel Risiko ausgestrahlt haben. Situationen, die jeder von uns in der ein oder anderen Weise kennt. Er spricht Dinge an und Wahrheiten aus, die mir immer wieder das Gefühl gaben, mit ihm auf einer Welle zu liegen. Und das hat das Buch für mich zu einem echten Highlight gemacht. Er führte mir Dinge vor Augen, die ich vielleicht aus genau diesem Blickwinkel noch nicht betrachtet hatte. Das Buch ist von meiner Seite wirklich eine absolute Leseempfehlung. Klar, man findet dadurch nicht seinen eigenen perfekten Weg für das Leben, aber man hat dennoch das Gefühl, dass man ein wenig an Stärke gefunden hat. Ich bin mir sicher, dass seine Kinder – wenn sie denn dann das richtige Alter haben – seine Gedanken verstehen werden und sich seine Worte zu Herzen nehmen werden. Eine der schönsten Arten seinen Kindern etwas zu hinterlassen und ihnen das Gefühl zu geben, dass man ihnen etwas mit auf den Weg gibt.

Zum Schreibstil muss ich nicht viel sagen. Er ist locker und man fließt nur so dahin. Die Kapitel sind von Länge und Inhalt toll gewählt und ich kann einfach nichts bemängeln. Skeptiker unter uns werden das anders sehen, aber so ist es im Leben. Man kann es nicht allen recht machen….

Heute möchte ich meine Rezension mit einem Zitat beenden, welches ich für mich aufgeschrieben habe und mir im Hinterkopf behalten werde:

„Niemand hat etwas davon, wenn man selbst so sehr leidet, dass man nicht mehr für andere da sein kann“

In diesem Sinne kann ich mit Überzeugung sagen, dass es eines meiner Juni-Highlight war!

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