(Rezension – Werbung) 10th – Drei Freunde, eine Liebe 2 von Yuko Inari

Taschenbuch: € 08,00
Erstveröffentlichung: 03.08.2021
Seiten: 226
Autor/in: Yuko Inari
Story: Episode 5-8
Verlag: Carlsen Manga

Dem asthmakranken Take geht es immer besser, sodass sein Arzt ihm vorschlägt, etwas Sport zu machen. Matsu ermuntert ihn, gleich am Sportfest der Schule teilzunehmen, doch Umeko hat Bedenken: Sie gibt sich immer noch die Schuld für einen Vorfall in der Grundschule, bei dem sie Take zu einem Wettbewerb überredet hat und dieser im Anschluss zusammengebrochen ist. Das Sportfest beginnt – und plötzlich fällt ein Staffelläufer aus. Wird Take sich trauen, einzuspringen?
(Quelle: Carlsen Manga)

Vor kurzem erst habe ich Band 1 gelesen und war etwas im Zwiespalt, trotzdem mochte ich die Story irgendwie und darum habe ich mir auch Band 2 geholt. Take ist jener Charakter, der für mich die Story lesenswert macht. Er ist schwierig, hat ein Schutzschild um sich rum aufgebaut und mit den Rückblicken in seine Vergangenheit kann ich ihn auch verstehen und lässt ihn für mich zu dem Grund wachsen, warum ich diesen Manga toll finde.

Umeko ist für mich dagegen ein sehr seltsames Mädchen. Irgendwie komm ich mit ihrer ganzen Person nicht so in Einklang. Sie ist so extrem zurückgezogen und hat für mich irgendwie nicht wirklich Persönlichkeit. Sie geht total unter und manchmal denke ich, wenn sie nicht da wäre, würde es garnicht auffallen. Und das ist eigentlich schade, weil sie doch mehr und mehr eine wichtigere Rolle zu spielen scheint. Die eine Szene mit Take z.b. mag ich unheimlich gern, weil sie so emotional ist und alles in ein anderes Licht rückt.

Dieser Manga spaltet die Meinungen extrem und ich muss auch sagen, dass ich nicht wirklich sagen kann, dass ich mega begeistert oder enttäuscht bin. Versteht mich nicht falsch, ich mag Take unheimlich gerne und er ist der, der mir ans Herz gewachsen ist, aber z.b. hatte Matsu im ersten Band eine unheimlich tolle Präsenz und in diesem Band rückt er zu sehr in den Hintergrund. Es fehlt mir die Balance, die eine Dreiecksgeschichte haben sollte. Für mich müssen alle drei Charakter präsent sein und nicht zu sehr verschwinden. Das wird bei „Blue Flag“ sehr gut gemacht, hier leider schafft es die Mangaka für mich nicht.

„10th“ ist für mich eine Geschichte mit Ups and Downs. Ich mag sie und möchte auch unbedingt den dritten Band lesen. Es gibt oft Momente, die toll und emotional sind, aber leider auch andere Momente. Es wäre viel Potential da gewesen, wurde für mich aber leider nicht genutzt. Meine Hoffnungen liegen auf dem dritten und letzten Band und auf ein gutes Ende für alle!

 

 

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